Hurra! Verbandsgemeinde Kirner Land erhält sage und schreibe 800 000 Euro Klimageld vom Land!

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten. In ganz Rheinland-Pfalz sollen gut 250 Millionen Euro in kommunale Projekte für Klimaschutz fließen. Städte und Gemeinden können das Geld ab Sommer 2023 erhalten. Auch das Kirner Land? Natürlich! Schnell mal gerechnet: Nach einem festgelegten Schlüssel bekommt die Verbandsgemeinde runde 800 000 Euro (44 Euro pro Einwohner) überwiesen. Dafür muss eine alte Frau ziemlich lange für stricken. Und das Beste daran, die Kohle gibt es on top. Zweckgebunden, wohlgemerkt:. Ob die VG schon um den zu erwartenden Geldsegen weiß? Ja, nein, vielleicht? Naja, die kann ja heimlich auf der bösen Blog-Seite nachlesen. Tun die Mitarbeiter ja eh immer. Gemäß SWR sollen vor allem etwa eine nachhaltige kommunale Energieversorgung – wie Fernwärme oder Biomasse, gefördert werden. Förderungswürdig sind auch energetische Sanierungen zum Beispiel von Schulen und Kitas. Kommunen könnten ihre Beleuchtung energieeffizient umstellen, etwa auf LED.

Oder sie investieren in das Radwegenetz oder Fußgängerwege. Die Kommunen können das Geld auch direkt an die Einwohner weitergeben, beispielsweise indem sie Balkon-Solaranlagen zur Stromerzeugung fördern. Klingt doch alles gar nicht so schlecht. Vor allem die Variante Balkon-Solaranlagen. Da wäre der Blog gerne mit von der Partie. Wann und wo kann der seinen Antrag stellen? Egal! Man könnte aber auch die Kohle dafür verwenden, um in Sachen VG-Solarpark endlich einmal einen Fuß in die Tür zu setzen. Förderungswürdig sind auch kleine Projekte, etwa Sonnensegel für Kitas und Schulen. Der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Hat jemand eine andere Idee? Fakt ist, geschenktes Geld kommt aus Mainz. Inwieweit die Verbandsgemeinde die Kohle sinnvoll und nachhaltig einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Wobei, die beherbergt ja jetzt einen klugen Klimaschutzmanager unter dem eigenen Dach. Der wird wissen, wie man das geschenkte Geld am effektivsten einsetzen wird können.

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