Gesucht wird ein Computertomograf (CT) für das Kirner Krankenhaus!

Wenn sich das Kirner Krankenhaus eine reelle Chance bewahren möchte als Akutkrankenhaus auf Dauer bleiben zu können, dann muss das Haus am Rande der Stadt einige Vorrausetzungen erfüllen. Neben der Besetzung rund um die Uhr 24/7 und einer spezialisierten Abteilung (dies dürfte kein Problem sein) auch einen Computertomografen (CT). Hat jemand zufällig so ein ausrangiertes Teil im Keller rumstehen? Spaß beiseite, ein CT braucht es unbedingt, damit das Betreiben einer Notaufnahme  auf Stufe 1n (Basisnotfallversorgung) gewährleistet werden kann. Ob Untersuchungen der Lunge, des Bauchraums oder des Kopfes – eine Computertomographie liefert schnell und präzise wichtige Informationen über Veränderungen oder Verletzungen im Körper: Innerhalb weniger Minuten werden mithilfe von Röntgenstrahlen und Computern detaillierte Bilder von Organen und anderen Körperbestandteilen erstellt.

Als eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren ist die CT trotz Strahlenbelastung für die moderne Diagnostik unentbehrlich geworden. Die Vorgabe von „Leck mich fett ich bin von Fach, mein Name ist Karl Lauterbach“ ist eindeutig. Kirn hat kein CT. Kirn braucht ein CT! Unbedingt! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Keine Frage, verantwortlich für die Ausstattung ist der Träger, also die Diakonie. Die Technik kostet Geld. Zwischen 300.000 und 1 000.000 Euro muss man für ein CT auf den Tisch legen. Wird der Träger eine solche Anschaffung befürworten? Muss der aber, wenn Kirn in die von der BI angestrebte Einstufung „1n“ eingruppiert werden soll. Und davon gehen wir ja alle aus. Auch VG-Bürgermeister Thomas Jung: „Wir müssen es schaffen, dass es unser Kirner Krankenhaus in die Gruppierung ‚1n‘ schafft“, lässt er beim Neujahrsempfang wissen. Hopp dann, Ärmel hochkrempeln und Einfluss üben! Mehr noch: Die muss auch geeignetes Personal abstellen Räumlichkeiten sollten ja eigentlich vorhanden sein.

Diagnosen müssen schließlich ausgewertet werden. Stellt sich schon jetzt die Frage: Wäre die Diakonie im Falle eines Falles bereit zu einer solchen Investition? Zugegeben, die Frage ist nachrangig, aber stellen darf man die trotzdem. Nur an der Kohle dürfte es nicht scheitern. Schließlich hat die Diakonie vor Jahren schon ähnlich viel Geld in die Hand genommen, um ein Parkplatz-Bezahlsystem zu schaffen, welches bis heute nicht am Start ist. Rausgeworfenen Geld in XXL-Format. Wenn man seinerzeit die Kohle in ein CT investiert hätte, hätte sich die Frage nach dem sein oder nicht sein vielleicht gar nicht erst gestellt.

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