Ein Hauch bayrischer Wirtshauskultur weht über den Marktplatz: Das „Kirner Wirtshaus“ öffnet erstmals am 1. August!

Hurra, es tut sich wieder was in der Kirner Gastronomie-Szene. Am 1. August öffnet das „Kirner Wirtshaus“ seine Pforten. Und das Motto ist Programm, wie Sinan Memik, einer der beiden gleichberechtigten Pächter, informiert. Zusammen mit seinem Partner und Koch Mehmet Cetin sowie einem eingeschworenen Team, wollen sie mit einem Rundum-Wohlfühlpaket einiges in Gang setzen, damit die Gäste nach ihrem Besuch zufrieden nach Hause gehen können. Mehr noch: Sie sollen von Angebot und Atmosphäre so sehr begeistert sein, dass sie wiederkommen. Wenn das mal nicht ein ambitioniertes Ziel ist. Und wie will man das schaffen? Nun, zunächst mit einer bodenständigen deutschen Küche. Küchenchef Cetin gilt als erfahrener Koch, der in seiner mehrjährigen Berufskarriere schon einige Stationen erfolgreich durchlaufen hat.

Ihm schwebt eine Gaststätte mit einer etwas anderen Speisekarte für den kleinen und großen Hunger vor, ergänzt mit saisonalen Gerichten. Gäste sollen sich nicht nur die typischen Schnitzel, sondern auch auf Leberknödel, Bartkartoffeln, Sauerkraut oder Kloßvariationen freuen dürfen. Final ist die Speisekarte noch nicht vollumfänglich durchgestaltet. „Wir arbeiten noch daran,“ sagt einer, der durchgehend warme Küche von 11 bis 21 Uhr anbieten möchte. Es wird auch Snacks und Tagesgerichte geben. Eigenen Angaben nach kann der sich auf ein Team verlassen, dass den Erfolg will. Wow, das ist nicht unbedingt selbstverständlich in Zeiten von Fachkräftemangel, gerade im Service. Darauf lässt sich aber sowas von aufbauen. Ein Ruhetag ist eingeplant. Der wird vermutlich auf Dienstag festgesetzt – ohne Gewähr! Man wolle die Speisekarte übersichtlich halten, sich nicht über Gebühr verstricken und strebe ein Konzept mit bodenständiger Küche, gekoppelt mit einem soliden Preis-Leistungsverhältnis, an. Klingt gut, ist gut? Den Worten werden Taten folgen müssen.

Das neue Logo

„Unser Hauptaugenmerk liegt allerdings nicht im Außergewöhnlichen, sondern auf gutem Essen in entspannter Atmosphäre“, sagen zwei Gastronomen, die im persönlichen Gespräch bescheiden daherkommen. Wenn die mal nicht maßlos untertreiben. Wer zukünftig sechs Kirner-Bier-Sorten aus dem Zapfhahn im Angebot hat, der bietet schon außergewöhnliche Vielfalt. Der Bierbrunnen in XXL-Format ziert bereits die frisch gewienerte Theke. Wie überhaupt alles neu und frisch wirkt. Ein passender Anstrich sowie ein Tapetenwechsel wirken Wunder. Und auch die Küche ist massiv aufgewertet worden. Neuer Herd und neue Anordnung versprechen bessere Arbeitsabläufe.

Das Potenzial in Kirn ist gar nicht so übel. Man muss die Menschen nur begeistern. Dass Memik weiß wie man den Gastro-Wecker stellt, hat er mit seinem weiteren Standbein Bottle’N’Beef gleich nebenan bereits bewiesen. Das läuft wie geschnitten Brot. Und so stellt der sich das auch für das bayrisch angehauchte „Kirner Wirtshaus“ vor. Die Bestuhlung draußen verspricht jedenfalls Biergarten-Atmosphäre. Gäste jeden Alters sollen sich angesprochen fühlen. Die Philosophie lässt Großes erwarten. Die Gäste werden beurteilen, inwieweit die Wirte Wort halten. Am 1. August geht es los. Es wird einen Sektempfang geben. Perspektivisch hat man weitere Zusatz-Angebote auf dem Zettel stehen. Welche das sein werden, dazu später mehr. Auch aus einem eigenen Interesse heraus, wünscht der Blog dem Wirtshaus einen richtig, richtig guten Start. Dass die Gaststätte Charme versprüht und Gemütlichkeit ausstrahlt, war nie ihr Problem. Hoffen wir darauf, dass die vielen Pächterwechsel endgültig der Vergangenheit angehören werden und das der Start gelingen möge. Glück auf!