Hochstetten, dein Hausarzt: Praktiziert der bereits auf dem Sprung?

Praktiziert der Hausarzt von Hochstetten-Dhaun mit Ablaufdatum? Ist der auf dem Sprung? Die Frage beschäftigt das Dorf und auch der Blog wird immer wieder mal mit dem Thema konfrontiert. Unlängst erteilte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, sich hartnäckig haltenden Gerüchten eine deutliche Absage, die einzig und alleine von eine Praxisaufgabe abzielten. Flurfunk halt! In der diesjährigen April-Ortsgemeinderatssitzung (siehe auch Mitteilungsblatt unter Hochstetten-Dhaun) fehlte eigentlich nur noch das berühmte „Basta“. „Der Arzt bleibt,“ lautete seine Botschaft, die jetzt auch im Protokoll steht. Trotz aller Bekenntnisse vom Boss, will die angeheizte Dorf-Gerüchteküche einfach nicht erkalten. Und der Grund ist mitunter der Arzt himself. Sachen gibt es! Warum? Nun, der hat höchstpersönlich mit Patienten über seine Absicht, Hochstetten-Dhaun in Richtung Bad Kreuznach verlassen zu wollen, gesprochen. Und die informierten wiederum den Blog. Logo, der posaunt es aus. Und? Ihn ziehe es halt wieder in die Stadt, ließ er offenbar mehrfach in Arzt- und Patientengesprächen wissen. Wenn der selbst kein Hehl aus seinem Veränderungswunsch macht, dann ist der ja wohl als ein Arzt auf Zeit anzusehen. Einer mit Ablaufdatum vielleicht?  

Augenscheinlich sucht der einen Nachfolger für Hochstetten-Dhaun. Auch das hat er zumindest einem Patienten gegenüber geäußert. Offenbar schwebt ihm an seiner Statt eine Ersatzlösung in Form eines Beschäftigungsverhältnisses vor. Spekulativ wäre er dann sowohl Mieter, als auch Arbeitgeber in Personalunion. Warum nicht? Kann man so machen. Zur Erinnerung, das Mietkonstrukt sieht einen längerfristigen Vertrag zwischen Arzt und Ortsgemeinde vor. Arzt und Bürgermeister verbindet eine Art „Schicksalsgemeinschaft“. In einem früheren Zeitungsbericht war von 20 Jahren Laufzeit die Rede. Aus der Nummer kommt er nicht mehr heil raus.

Nachmieter oder besser „Nachdoktor“ gesucht? Maybe? Erst einmal finden! Von daher wird der gewiss noch ein Weilchen bleiben müssen. Ob da beim Praktizieren so richtig Herzblut im Spiel ist? Die Aussagen, der namentlich bekannten Patienten, lassen zumindest den Rückschluss zu, dass an den Abwanderungsgedanken eines Mediziners, der in Hochstetten-Dhaun ja nur anheuerte, weil man ihm die neue Praxis auf dem Silbertablett präsentierte – so der O-Ton aus 2018 –, etwas Wahres dran sein könnte. Überhaupt, was hatte der so alles angekündigt bei seiner Vorstellung. Ein Gesundheitszentrum mit mehreren Ärzten wollte der aus dem Boden stampfen. Überdies, Lehrlinge ausbilden, das Spektrum erweitern und, und, und. Was wurde bisher umgesetzt? Egal, der Arzt wird jedenfalls immer Gesprächsthema im Dorf sein. Ist das jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Wo geht seine Reise hin? Schauen wir mal!