Hochstetten-Dhaun startet Solar-Offensive an gleich drei Standorten!

Hochstetten-Dhaun vorn? Und wie! Was die erneuerbaren Energien angeht „absolut“. Während andere Kommunen noch zögern, schafft der Ortsgemeinderat Fakten. Hier hat man die Notwendigkeit erkannt. Nahezu einstimmig beschloss das Gremium in seiner heutigen Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Teilgebiet „Itzbach- In den weißen Äckern! Den Zuschlag für den Planungsauftrag ging an ein Fachingenieur-Büro. Bravo, der Startknopf ist gedrückt. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Rädchen nunmehr schnell ineinandergreifen, damit 2023 mit der Umsetzung begonnen werden kann. Ambitioniert zwar, aber für lange Bürokratiewege bleibt gerade jetzt so gar keine Zeit.

Warum? Nun, Sonnenenergie wird in der momentanen prekären Energie-Krise mehr denn je benötigt. Das Gesamtvolumen umfasst 33 Hektar Kollektor-Fläche. Die verteilen sich auf insgesamt drei getrennte Solar-Parks, überdies mit drei verschiedenen Projektierern. Die größte Fläche misst 16 Hektar und ist im Alleinbesitz. Die führt vom „Nickel-Hof“ hinunter in die Itzbach. Rund 8,6 Hektar misst der Hang vor Oberhausen, schräg hinunter nach Kirn (Waldeck). Es handelt sich um ein Mischgebiet, weil sich die Gesamtfläche mehrere Eigentümer teilen – darunter auch die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Die letzte Fläche von 7,7 Hektar, gehört zum „Itzbacher Hof“ zwischen Karlshof und Oberhausen und verläuft an beiden Seiten des gleichnamigen Baches entlang bis hinunter zum Gesellenplatz.

Alle drei Flächen eint die gute Lage sowie die Uneinsehbarkeit. Passt! Keiner sieht die Kollektoren. Bleibt zu hoffen, das das Genehmigungsverfahren schnell abgewickelt werden kann. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Zusammengefasst sind das rund 15 Millionen Kilowattstunden Strom. Gemäß Tabellen reicht das für etwa 6000 4-Personen-Haushalte. Der Blog weiß nicht wie viele Haushalte das Kirner Land zählt, wagt aber die Behauptung, dass das Itzbach-Volumen nahezu für alle ausreichen könnte. Und die Itzbach ist erst der Anfang. Weitere werden folgen. Eben erst später. Überhaupt, die drei Solar-Parks, wenn sie denn in Gänze so kommen sollten, spülen sehr viel Geld in die Kasse der Ortsgemeinde. Abgesehen davon, dass die selbst Pachteinnahmen generiert, verdient die an jeder Kilowattstunde mit.

Eine Antwort auf „Hochstetten-Dhaun startet Solar-Offensive an gleich drei Standorten!“

  1. Fragen: 1. Kann man privat miteinsteigen? Sprich: man zahlt 10 Solarmodule und die werden auch dort installiert und man bekommt Strom oder Geld dafür? 2. Schafft Hochstetten-Dhaun auch ein paar Tesla Powerwalls an, damit man den Strom speichern und nachts verbrauchen kann – da ist es weniger Sonne. 3. Wird es mehr E-Ladesäulen für EAutos geben?

    – insgesamt ein tolles Projekt!

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