Realsatire Kreistag: Bobby-Car-Lenkerin Bettina Dickes hat sich mal wieder verheddert!  

James Bond fährt Austin Martin, Bettina Dickes, wie auf der Fastnachtsbühne zu sehen, Bobbycar. Wie fad und langweilig muss das Agentenleben an der Nahe daherkommen? Nicht ganz! Die Kreis-First-Lady, mit der Lizenz Böcke zu schießen, hat neulich mal wieder einen ihrer politischen Gegner voll ins Visier genommen. Wie in einem spannenden Agenten-Thriller wirft sie FDP-Fraktionschef Thomas Bursian illegale Ton-Aufnahmen während einer Kreistagssitzung vor. Dass nicht er selbst, sondern BI-Mitglied Michael Müller das Band laufen ließ – geschenkt. Bursian ist Initiator und in ihren Augen somit schuldig – basta. Er ist der Strippenzieher im Hintergrund, legt sich 007-Dickes fest. Aber warum? Warum sollte er einen Mitschnitt in Auftrag geben, noch dazu im öffentlichen Teil der Kreistagssitzung? In einer Zusammenkunft, in der Bänder ohnehin ganz offiziell mitlaufen. Gute Frage, nächste Frage. Weshalb beschäftigten sich Anwälte mit der Abhöraktion? Warum regelt man das nicht untereinander? Gibt es keine anderen Problemfelder unter dem Dach des Kreishauses, die es zu beackern gilt?

Bräuchte 007-Dickes nicht alle ihre Agenten-Power, damit der kränkelnde Busverkehr endlich gesundet? Nein, Nebenkriegsschauplätze müssen her. Statt sich mit persönlichen Eitelkeiten aufzuhalten, wäre es dienlicher den Landkreis insgesamt voran zu bringen. 007-Dickes hat sich verrannt oder will ablenken oder beides? Leider hat sie nicht die Größe sich für ihre unberechtigten Vorwürfe zu entschuldigen. Doch damit wäre alles erledigt. Fakt ist, Bursian ist raus. Der soll für etwas büßen und jetzt sogar bezahlen, was er nicht zu verantworten hat. Gehts noch? Leider verfügt 007-Dickes nicht über eine Souverän-Lizenz! Eine Agentin darf auch mal Fehler eingestehen. 1000 Euro dürften bisher für seinen Rechtsbeistand aufgelaufen sein. Eine Rechnung, die sie beziehungsweise der Kreis nicht bezahlen möchten. Wahrscheinlich muss der aber ran. Wie auch immer, das Gehabe mutet nach Kindergarten an, Vielleicht sollte die Kreis-First-Lady mit dem FDP-Mann einmal die Friedenspfeife bei ihr auf „Bullerbü“ rauchen. Der Friede von Bullerbü klingt doch gut. Dazu gehört auch Michael Müller eingeladen. Der BI-Streiter muss sich im falschen Film wähnen, weil der als Sündenbock herhalten muss. Für einen solchen runden Tisch fehlt es der Dame allerdings an Schneid! 

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