Der Landkreis kann durchatmen: Nix ist es geworden mit dem „Kreis-Zweimädelhaus“!

Nix ist es geworden mit dem Projekt „Zweimädelhaus“ der Busenfreundinnen Bettina Dickes und Andrea Silvestri in Bad Kreuznach. Krethi und Plethi wollten die Kreistagsmitglieder dann doch nicht als eine rein weibliche Führungsspitze. Kluge Entscheidung! „Super-Oli“ grätschte elegant dazwischen. Der verfügt nicht nur über „Super-Kräfte“, sondern auch über „Super-Wissen“, auch und vor allem auf der Verwaltungsspielwiese. Die CDU hat es versaut. Der Erste Kreis-Beigeordnete kommt also erneut aus der „SPD-Talentschmiede“. Und der Kerle wird anwesend sein und Verantwortung übernehmen. Dickes darf sich freuen. Sie hat jetzt einen Stellvertreter, der diesen Namen verdient. Doch was wird aus seinem Parteifreund und Vorgänger? Hans-Dirk Nies trat ja auch zur Wahl an, allerdings nur, um nicht gewählt zu werden. Sachen gibt es. Und der dürfte sich diebisch gefreut haben, dass ihn keiner vorschlug. Hat er persönlich alles richtig gemacht, um finanziell das Optimum für sich herausholen zu können? So schaut’s aus. Jedenfalls hat er zum Ende seiner Amtszeit hin Engagement und Kreativität bewiesen. Ging ja auch um ihn, gell?

Was wird jetzt aus dem (noch) Amtsinhaber? Seltsam, aber diese Frage scheint keinen wirklich zu jucken. Gut möglich, dass der, der nie da war, weiterhin auf der Personal- und Lohnliste des Kreises ganz weit oben geführt werden wird. Theoretisch endet ja sein Amtszeit im April. Ist danach Schluss mit Landkreis? Wird der weitergeführt werden, und dies, in Abwesenheit und weil man keinen Posten für ihn findet? Hängepartie in XXL-Format wäre für Nies optimal, weil, die Kohle fließt ja üppig weiter. Hat er eine Anschlussverwendung, die seinem Gehalts- und Leistungsniveau entspricht? Zeit genug, um Vorzufühlen oder Bewerbungen auf den Weg zu schicken, hatte er ja. Wird er weiter vergütet, allerdings in Abwesenheit? Der Beamtenstatus hält so manches Hintertürchen parat.

Und der ist verdammt zäh. So kann es durchaus möglich sein, dass der hochbezahlte Geist des Nies noch monatelang im Kreishaus herumschwirren wird. Eine fehlende Gegenleistung spielt in solchen Prozessen keine Rolle. Vielleicht trägt er sich aber auch mit dem vorzeitigen Ruhestands-Gedanken? Aber auch das Prozedere braucht Zeit. Viel Zeit! Macht ja nix, das Gehalt kommt pünktlich zum jeden Ersten. Und das ist höher als Pension. Fragen über Fragen, die nach Antworten regelrecht schreien. Die wird allerdings keiner stellen. Eigentlich wäre das mal eine Rechercheaufgabe für findige Journalisten. Eigentlich? Merke, Nies ist in Sachen eigener Person bei weitem nicht blauäugig unterwegs. Im Gegenteil: Der handelt mit Kalkül und mit Konzept. Wie lange liegt er dem Kreis noch auf der Tasche?     

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